yutopia

Utopischer Freiraum für kreativen Wandel

Wir stehen vor globalen Herausforderungen, die wir nur gemeinsam in Kooperation nachhaltig wandeln können, um ein gutes Leben für Alle zu gestalten. Deswegen möchten wir mit yutopia einen utopischen Freiraum für kreativen Wandel schaffen, an dem wir Projekte verwirklichen können. Ein Begegnungsraum für Menschen zum Treffen, Austauschen, Planen, um gemeinsam für eine andere Welt auf verschiedenste Form einstehen zu können.

Wandel
Kooperation
Nachhaltigkeit

Eine andere Welt ist bereits am Entstehen.
An leisen Tagen kann ich sie sogar atmen hören.

ARUNDHATI ROY

vegan
drogenfrei
tauschlogikfrei

yutopia begreift sich als Lernraum, in welchem wir andere Selbstverständlichkeiten leben möchten. Deswegen ist dieser Ort auch vegan, drogenfrei und tauschlogikfrei. Es gibt also rein pflanzliches Essen, keinen Alkohol oder Tabak sowie andere illegalisierte Drogen. Und Menschen können hier sein und diesen Ort nutzen ohne etwas als Gegenleistung einbringen zu müssen. Wir möchten eine Gesellschaft nach Bedürfnissen und Fähigkeiten gestalten, in denen jede*r zwischen Lust und Notwendigkeit aktiv ist. Außerdem möchten wir Diskriminierungsformen keine Bühne bieten. Dabei sind wir uns unserer eigenen Verwobenheit bewusst und möchten uns gegenseitig beim Lernprozess begleiten. Wir setzen uns für solidarisches, nachhaltiges, herrschaftsfreies Miteinander ein.

Probleme können wir nicht mit der selben Denkweise lösen,
wie sie auch entstanden sind.

ALBERT EINSTEIN

Wir bauen in sechs Monaten ein denkmalgeschütztes Haus um. Innerhalb von drei Lernbaustellen für je zwei Monaten gibt es die Möglichkeit Handwerkskills und KnowHow rund um die ökologische Sanierung zu lernen. Unterstützt werden wir dabei von verschiedenen Expert*innen aus den Bereichen Lehmbau, regenerative Energieversorgung und vielem mehr. Für je zwei Wochen kannst Du mit dabei sein und einen Abschnitt mitgestalten. Vor Ort ist während des Umbaus Platz für 10 Menschen. Am Ende wird es einen Seminarort mit Platz für 25 Menschen sowie Werkstatt und vielen anderen Möglichkeiten für den kreativen Wandel geben. Außerdem sollen vor Ort noch weitere Ideen umgesetzt werden, wie beispielsweise ein Mitmach-Café mit Kulturangeboten (monatliches Kino, Spieleabend, Mitbringbrunch) sowie solidarisch-unkommerzielle Kollektivbetriebe, wie eine Tofurei und eine Bäckerei. Zusätzlich möchten wir noch ein Sharing-Bike-System mit Fahrradselbsthilfewerkstatt etablieren. Wir möchten der Landflucht entgegenwirken und mit Räumen der Begegnung sowie gegenseitigen Hilfe andere Selbstverständlichkeiten erfahrbar machen und zusammen experimentieren.



unser
erstes
Projekt

ÜBER UNS

WIR SIND BEGEISTERTE WANDELGESTALTER*INNEN, DIE MIT ALL IHRER ZEIT UND MOTIVATION VERÄNDERUNG GESTALTEN MÖCHTEN.

KOOPERATIONSPARTNER*INNEN

HERZLICHSTEN DANK AN DIE UNTERSTÜTZUNG AUF UNTERSCHIEDLICHSTE WEISE!

Von Widerstand,









Austausch









& Utopie.

WIDERSTAND leisten, um Sand ins Getriebe des Kapitalismus und aller anderen Herrschaftsformen zu bringen. Es reicht manchmal nicht, nur »Nein« zu sagen, sondern es braucht unseren Körper, um dieses Nein zu manifestieren. Natürlich ist Widerstand viel mehr, als sich an Kohlekraftwerke zu ketten. Widerständig ist es auch, wenn ich mich verweigere. Wenn ich nicht mitmache. Wenn ich boykottiere, was ich für nicht zukunftsfähig halte. Es ist eine unglaublich wirksame, subversive Kraft der Widerständigkeit, sich dem »normalen« Alltag zu entziehen. Einfach nicht mitzumachen. Wenn Du die Regeln des Spiels nicht verstehst oder nicht gut findest, spiel nicht mit. Schritt für Schritt. Dazu braucht es sicherlich eine Portion Protest.
AUSTAUSCH anregen, um Diskurse zu bilden. Es braucht nicht nur ein »Ich bin dagegen«, sondern vor allem auch ein »Ich bin für …«. Es geht dabei um die Veränderung des gesellschaftlichen Bewusstseins. Das Undenkbare denkbarer werden zu lassen. Den Möglichkeitshorizont zu erweitern und die alten mentalen Infrastrukturen zu sprengen, um neue Knotenpunkte anzulegen. Die neuronalen Verknüpfungen in unserem Gehirn lassen kaum zu, andere Ideen zu imaginieren. So wie die vorhandenen Infrastrukturen mir auch beinahe nur einen einzigen (sinnvollen) Weg mit dem Auto über die Autobahn von A nach B ermöglichen und gar nicht die Voraussetzungen dafür schaffen, mit dem Fahrrad oder zu Fuß dort hinzukommen, weil diese Wege viel schlechter ausgebaut sind. Das wird ein langer und sicher auch teilweise anstrengender Weg, aber er lohnt sich zu gehen, denn er ist notwendig. Denn: Nur weil etwas undenkbar ist, heißt es nicht, dass es unmöglich ist.
UTOPIEN leben: Theorie ist schön und gut, aber sie reicht natürlich nicht – es braucht Menschen, die das angestrebte Leben bereits im Hier und Jetzt ausprobieren, um die Zukunft präfigurativ vorwegzunehmen und jetzt schon erfahrbar werden zu lassen. Dabei dürfen wir neue Selbstverständlichkeiten leben, sie damit erproben und erfahrbar machen. Vor allem merken wir dann in der Praxis, was vielleicht doch noch nicht so leicht und einfach ist, wie die Theorie es uns versprochen hatte. Hinter diesen Horizonten geht es weiter. Du bist eingeladen: Spür in Dich selbst hinein, welchen Weg Du gehen möchtest, um Wandel für eine sozialökologische Transformation mitzugestalten. Vielleicht ist es auch eine Kombination aus allem mit unterschiedlichen Prioritäten. Probier Dich aus. Du hast Talent. Du hast viele Talente. Du hast 24 Stunden am Tag, Du bist Teil des Wandels. Egal, wie es sein mag – fang heute damit an! Denn: Alles muss sich ändern!